Erklärt - Die E-Bike Typenkunde

Worum geht es?
Unser Redakteur Martin Häußermann zeigt anhand von Beispielen die aktuelle gängigen E-Bikearten. Ausgewählt wurden dabei Räder, die Martin zum Testen zur Verfügung hatte.
Die Übersicht werden wir kontinuierlich ergänzen und dabei auch die diversen Preis und Qualitätsklassen berücksichtigen.


Das Trekkingbike

Etwa ein Drittel aller in Deutschland verkauften Fahrräder sind Trekkingbikes. Ursprünglich als Räder für längere Touren und Radreisen konzipiert, haben sich Trekkingbikes sich längst als ideale Alltagsfahrzeuge etabliert und auch bei Pendlern sehr beliebt. Sie sind in allen gängigen Rahmenformen verfügbar: mit Trapezrahmen (Damenrad), Diamantrahmen (Herrenrad) oder auch als Tiefeinsteiger.

Alltagstaugliche Ausstattung

Typisch ist die alltagstaugliche Komplettausstattung mit Lichtanlage, Schutzblechen, Heck-Gepäckträger und Ständer. Wer gerne auf Tour geht, schätzt einen am Hinterbau montierten Ständer, der das Rad auch mit Gepäcktaschen beladen stabil hält. Während beim Rahmenmaterial Aluminium dominiert, hat der Käufer die Wahl zwischen klassischen 28‐Zoll-Laufrädern mit vergleichsweiser schmaler Bereifung oder auch breite 27,5-Zoll-Reifen wie beim Mountainbike.


Vielfach kommen auch weitere Komponenten aus dem MTB-Sektor zum Einsatz wie Kettenschaltung und Scheibenbremsen. Federgabeln sind in diesem Segment eigentlich Standard, besonders hochwertige Modelle verfügen sogar über Vollfederung. Bei Bikes mit starrem Heck verbessern Federsattelstütze den Sitzkomfort. Dem ureigenen Zweck des Trekkingbikes kommt der Einsatz von Elektromotoren entgegen, schließlich vergrößert er den Bewegungsradius.


Velotraum VK12E Ideal für Vielfahrer - Velotraum VK12E


   


  


Beispiel 1: Ideal für Vielfahrer

Das Velotraum VK12E ist die Ausnahme von der Regel – und gerade deshalb erwähnenswert. Statt des weit verbreiteten Mittelmotors kommt hier ein Nabenmotor im Hinterrad zum Einsatz. Kombiniert wird diese mit einer komplett gekapselten Pinion-Getriebeschaltung und einem Gates-Zahnriemen. Das ist eine wartungsarme und vermutlich sehr langlebige Kombination. Schließlich muss der ohnehin robuste Zahnriemen nur die vom Fahrer erzeugte Pedalkraft übertragen, der elektrische Rückenwind wird in der Hinterradnabe erzeugt.


Weiteres Plus: Der Radnabenmotor kann – allerdings nur in sehr überschaubarem Maß – bei Bergabfahrt Strom zurück in den Akku speisen (Rekuperation) und dient außerdem als verschleißfreie, elektrische Zusatzbremse. Der Rahmen ist steif, sehr robust und scheint für die Ewigkeit gemacht. Er bietet in Kombination mit der Suntour-Federgabel und den breiten, schlechtwegetauglichen 27,5 Zoll-Reifen erstklassige Fahreigenschaften und auch auf langen Strecken guten Komfort. Auf die im Testrad verbaute Crane-Creek-Federsattelstütze würden wir nicht verzichten wollen. Ein tolles, allerdings nicht ganz günstiges Gefährt für den täglichen weg zur Arbeit, Radreisen und lange Ausflüge.

Daten Velotraum VK12E

Preis: ab 6.500,-

Rahmenmaterial: Aluminium

Laufradgröße: 27,5 Zoll

Gewicht: ab 26,5 kg

Zulässiges Gesamtgewicht: 140 kg

Motor: Nabenmotor im Hinterrad, Alber Neodrives Z20

Akku: Alber Neodrives; 612 Wh, 17 Ah, 36 V

Schaltung: Pinion Getriebeschaltung am Tretlager, 12-Gang

Bremse: Scheibenbremse, Magura MT4



Das Crossover-Bike

Die Idee stammt aus einer Zeit, als Trekking-Bikes mehrheitlich mit 28-Zoll-Rädern und schmalen Reifen ausgestattet waren. Wer dann ein ebenso alltags- wie schlechtwegetaugliches Fahrrad haben wollte, schnappte sich ein Mountainbike und stattete dieses mit Beleuchtung, Schutzblechen und Gepäckträger aus. Fertig war die eierlegende Wollmilchsau. Allerdings musste zuvor kräftig geschraubt werden, was dann entweder der handwerklich begabte Käufer oder eben der Händler des Vertrauens erledigte.


Das muss heute nicht mehr sein, denn die Industrie erkannte den hohen Bedarf an solchen Fahrzeugen und bietet heute in ihren Katalogen neben nackten, sportlichen E-MTBs auch noch alltagstaugliche Varianten an.


Schicker Alleskönner - Conway Xyron


   


 


Beispiel 1: Schicker Alleskönner

Ein gutes Beispiel hierfür ist das vollgefederte Conway Xyron C 427, das nichts anderes als die straßentaugliche Version des MTBs 427 MX. Große Räder mit stark profilierten 27,5-Zoll-Reifen sorgen für hohe Fahrstabilität auf allen Wegen. Die montierten Schwalbe „Nobby Nic“ bieten aufgrund ihrer weichen Gummimischung auch bei kühlen Temperaturen guten Grip. Weil das Oberrohr stark abfällt, haben auch weniger groß gewachsene Biker ausreichend Bewegungsfreiheit.


Eine Vario-Sattelstütze ermöglicht die Verstellung der Sitzhöhe während der Fahrt. Ein stabiler Gepäckträger, an dem auch Packtaschen montiert werden können, trägt ebenso zur Alltagstauglichkeit bei wie die hochwertige Lichtanlage von Busch und Müller.


Daten Conway Xyron C 427

Preis: ab 4.600,-

Rahmenmaterial: Aluminium

Reifengröße: 27,5 Zoll

Gewicht: ab 26,4 kg

Zulässiges Gesamtgewicht: 130 kg

Motor: Mittelmotor, Bosch Gen. 4 Performance CX, 250 W

Akku: Bosch Powertube; 625Wh, 16,7 Ah, 36V

Schaltung: Shimano Deore XT, 12-Gang

Bremse: Scheibenbremse, Shimano MT 520


Flotter Schweizer - Flyer Goroc2


   


 

Beispiel 2: Flotter Schweizer

Auch der Schweizer E-Bike-Pionier Flyer ist dem Trend gefolgt und hat Fahrräder im Programm, die so praktisch sind wie ein Schweizer Taschenmesser. Das Flyer Goroc2 ist die straßentaugliche Version des MTBs Uproc2. Das Mehrgewicht durch Straßen- und Tourenausstattung wird durch höher Vielseitigkeit kompensiert.


Große 29-Zoll-Räder mit stark profilierten Maxxis-Reifen sorgen für hohe Fahrstabilität auf allen Wegen. Weil das Oberrohr stark abfällt, haben auch weniger groß gewachsene Biker ausreichend Bewegungsfreiheit. Ein stabiler Gepäckträger, an dem auch Packtaschen montiert werden können, trägt ebenso zur Alltagstauglichkeit bei wie die hochwertige Lichtanlage von Busch und Müller.


Daten Flyer Goroc2

Preis: ab 3.800,-

Rahmenmaterial: Aluminium

Laufradgröße: 29 Zoll

Gewicht: ab 26 kg

Zulässiges Gesamtgewicht: 149 kg

Motor: Mitttelmotor, Panasonic GX Ultimate

Akku: Flyer SIB-630; 630Wh, 16.75Ah, 36V

Schaltung: Sram Eagle SX, 12-Gang

Bremse: Scheibenbremse, Shimano MT 520/500



Das Citybike

Zur Post, zum Einkaufen, zur Arbeit – dafür nutzen Menschen, die in der Stadt leben, ihr Fahrrad sehr gerne. Schließlich spart das Zeit, Geld und Nerven. Wer’s leicht mag, wählt ein schwach motorisiertes, schlankes 28-Zoll-Bike. Doch wie beim Automobil wählen viele Menschen auch für den urbanen Einsatz ein kraftvolleres Gerät mit breiteren reifen. Da ist man gerne auf asphaltierter Piste aber auch auf gut befestigten Wald- und Wirtschaftswegen unterwegs.


Große Vielfalt

Moderne E-Citybikes entsprechen komplett der StVZO, haben also eine Lichtanlage mit LED‐Scheinwerfern an Bord. Weil die Lichtanlage ihren Strom aus dem Bordakku bezieht, ist hier Standlicht Standard. Keine Angst: Selbst wenn der Akku keinen Strom mehr für den Antrieb liefert, das Licht bleibt da noch lange an. In der Stadt braucht man nicht zwingend eine Vollfederung. Wobei viele Modelle mit gut flexenden Carbongabeln oder sogar federgabeln angeboten werden.


Der Großteil der Stadtfahrräder ist mit Mittelmotoren ausgestattet. Bei den Schaltungen herrscht große Vielfalt. Kettenschaltungen sind ebenso erhältlich wie Nabenschaltungen. Manche dieser Nabenschaltungen (z.B. von Shimano) ermöglichen eine Rücktrittbremse, die sich gerade bei reiferen E-Bikern noch immer einer gewissen Beliebtheit erfreut – und mit je zwei Felgen‐ oder Scheibenbremsen ergänzt wird. Für Alltagsradler interessant sind auch die automatisierten Schaltungen von Shimano oder Enviolo (NuVinci).


Cooler Alltagsbegleiter - Canyon Precede:ON


   


 

Beispiel: Cooler Alltagsbegleiter

Das weiß auch Canyon und verbindet beim Modell Precede:ON den Bosch-Mittelmotor über einen wartungsarmen Gates-Riemen mit der Enviolo-Automatik. Die funktioniert tadellos. Sie schaltet sanft hoch, wenn die vorgegebene maximale Trittfrequenz überschritten wird und schaltet am Berg ebenso runter, bevor der Tritt zu schwer wird. Sobald das Bike steht, wird ein niedriger Anfahrgang eingelegt. Das ist aber bei weitem nicht das einzig Raffinierte an diesem Bike.


Hinzu kommt eine sportlich gestreckte Form, die aber dennoch einen bequeme Sitzposition erlaubt. Bemerkenswert ist die cleane Optik: Ob Bremsleitungen oder Stromkabel, alles ist im Rahmen integriert. Breite Schwalbe G-One-Reifen sowie eine flexende Carbongabel sorgen auch in Abwesenheit einer Federung für einen mehr als annehmbaren Fahrkomfort.


Daten Canyon Precede:ON

Preis: ab 5.000,-

Rahmenmaterial: Carbon

Reifengröße: 27,5 Zoll

Gewicht: ab 22,2 kg

Zulässiges Gesamtgewicht: 140 kg

Motor: Mittelmotor, Bosch Gen. 4 Performance CX, 250 W

Akku: Bosch Powertube; 500 Wh, 13,4 Ah, 36V

Schaltung: Enviolo Automatic Sport

Bremse: Scheibenbremse, Tektro R180C01E



Das E-MTB

Ein bisschen ist das Mountainbike ja der SUV unter den Fahrrädern. Es ist technisch hochwertig, wird als Alleskönner geliebt, dabei aber nicht immer artgerecht bewegt – viele Mountainbikes sind in unterschiedlichen Umbaustufen, teilweise mit Schutzblechen oder aufsteckbarer Beleuchtung als Stadträder unterwegs – siehe auch „Crossover-Bikes“. Das Grundprinzip ist aber klar: Ein Mountainbike verfügt über breite, grobstollige Bereifung, ist üblicherweise mit einer Federgabel ausgestattet oder gar vollgefedert und von robuster Machart. Die Federung sorgt nicht nur für Komfort. Sie soll auch in anspruchsvollem Gelände für maximalen Kontakt zum Untergrund sorgen und so Fahrspaß und –sicherheit verbessern.

Sportlich mit Motor

Die Elektrifizierung hat gerade beim MTB rasend um sich gegriffen. Das ist für die Puristen unter den Mountainbikern schon beinahe ein Sakrileg – ähnlich wie es die Einführung leichter Carbonrahmen in der Vergangenheit schon war. Jegliche Veränderung wird zunächst als unsportlich angesehen. Dabei bringt der Motor im MTB nicht nur Erleichterung, er eröffnet dem Fahrer auch neue Möglichkeiten.


Dank Motor kann man den steilen Singletrail, den man bisher nur abwärts gefahren ist, nun auch aufwärts bewältigen, die Spezialisten sprechen hier vom Uphill-Flow. Das Argument der Unsportlichkeit ist allein schon durch die Einführung spezieller Rennformate für E-MTBs ad absurdum geführt. Technisch ist das E-MTB eng mit dem analogen Mountainbike verwandt. Allerdings wird es durch Motor und Akku deutlich schwerer Das Wesentliche aber bleibt: Man muss weiterhin selbst in die Pedale treten. E‐Mountainbiken ist Sport.


Liteville 301 CE


   


Beispiel 1: Feines Sportgerät

Das Liteville 301 CE ist ein feines Sportgerät, das auch MTB-Profis glücklich macht. Wir hatten die Gelegenheit, einen Prototyp der zweiten Generation zu fahren. Der ist in vier Rahmengrößen (S, M, L, XL) erhältlich. So kommen nun auch kurze und sehr lange Biker das Vergnügen, das bisher nur Menschen mit mittleren Körpermaßen zugänglich war. Und das Vergnügen ist hoch.


Dank einer ausgewogenen Geometrie und einer Eight-Pins-Sattelstütze (22 cm Verstellweg) variablen Sitzposition spielt das Gelände eine überragende Rolle. Das Handling des Fullys mit großem 29-Zoll-Vorderrad und kleinerem 27,5-Zoll-Hinterrad ist geradezu spielerisch, das Fahrwerk mit edlen Rock-Shox-Federelemmenten nach unserem Eindruck eines der besten auf dem Markt. Dazu kommt eine Schaltung, deren Übersetzung auf steilen Bergaufpassagen den Schrecken nimmt sowie erstklassige Verarbeitung und eine enorm praxisgerechte Ausstattung.


Das hat seinen Preis. Der Einstieg beginnt bei rund 8000 Euro. Wer es dann noch mit vielen nützlichen Extras bestückt wie der Alu-Motorschutzplatte, der bestens integrierten und taghellen Supernova-Lichtanlage und einer Handyhalterung samt Ladekabel, bewegt sich schnell in Richtung 9000 Euro.

Daten Liteville 301 CE Air

Preis: ab 8.000,-

Rahmenmaterial: Carbon

Reifengröße: 29 Zoll (vorne), 27,5 Zoll (hinten)

Gewicht: 23,5 kg

Zulässiges Gesamtgewicht: 150 kg

Motor: Mittelmotor, Shimano EP8

Akku: Intube SMP Simplo, 630Wh, 36 V

Schaltung: 12-Gang-Kettenschaltung, Shimano XT

Bremse: Scheibenbremse, Shimano XT 4-Kolben


Spielerisch durchs Gelände - Cannondale Habit Neo 4


   


Beispiel 2: Spielerisch durchs Gelände

Das Cannondale Habit ist ein feines Sportgerät, das nicht nur MTB-Profis glücklich macht. Dank einer ausgewogenen Geometrie und wenig extremen Sitzposition kommen auch Einsteiger gut damit zurecht. Das Handling des 29-er-Fullys (140/130 mm Federweg) würden wir als geradezu spielerisch bezeichnen. Dazu kommt eine Schaltung, deren Übersetzung auf steilen Bergaufpassagen den Schrecken nimmt.


Erfreulich: auch mit voller Unterstützung und im niedrigen Gang neigt das Habit nicht zum Steigen und lässt das Vorderrad brav auf dem Boden. Auch im Sitzen übrigens, was den Grip zuträglich ist. Wir fanden bereits das getestete Einsteigermodell Neo 4 klasse. Das mit feinsten Komponenten garnierten Topmodell für rund 8000 Euro ist dann tatsächlich eher was für Profis.

Daten Cannondale Habit Neo 4

Preis: ab 4.500,-

Rahmenmaterial: Carbon/Aluminium

Laufradgröße: 29 Zoll

Gewicht: 23,5 kg

Zulässiges Gesamtgewicht: k.A.

Motor: Mittelmotor, Bosch Performance CX 250 W

Akku: Bosch Powertube, 500Wh, 36 V

Schaltung: 12-Gang-Kettenschaltung, Sram SX Eagle

Bremse: Scheibenbremse, Sram Level T hydro disc


E-Graveler

Wenn es einen Mega-Trend unter ambitionierten Radfahrern gibt, dann das Graveln. Gravel ist die englische Bezeichnung für Schotter, und das Graveln mithin das Radfahren auf Schotterwegen. Diese Welle ist wie viel andere in der Fahrradindustrie von Nordamerika nach Europa gerollt.

Stromern auf Schotter

Er spricht Menschen an, denen das Mountainbike zu schwerfällig ist, das Rennrad aufgrund seiner schmalen Straßenreifen aber nicht vielseitig genug. Also modifizierte man Rennräder dahingehend, dass sie mit breiteren und profilierten Reifen sowie einer eher auf Steigfähigkeit optimierten Schaltung ausstattete. Die Geometrien sind im Vergleich zum Straßenrenner eher gemäßigt, die Sitzhaltung aufrechter.


Dazu kommen Lenkbügel, die unten leicht ausgestellt sind. Das bezeichnet der Fachmann als Flare und bewirkt, dass man auch in Unterlenkerhaltung auf ruppigem Geläuf sicher steuern kann. Wie schon beim Rennrad hat folgerichtig auch beim Gravelbike die Elektrifizierung längst eingesetzt. Und wie beim Rennrad wird der Elektromotor auch beim Graveler nicht als permanenter Antrieb, sondern als Nothelfer in bestimmten Situationen verstanden.


Graveln auf hohem Niveau - Stevens e-Getaway


   


 

Beispiel 1: Graveln auf hohem Niveau

Enorm beliebt bei E-Gravelern ist das System des deutschen Herstellers Fazua, mit dem unser Testrad Stevens e-Getaway ausgestattet war. Motor und Akku bilden ein 3,2 Kilogramm schwere Einheit, das system bietet eine Nennleistung von 250 W und eine maximalen Leistung bis 400 W – bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Wer darüber hinaus Gas geben möchte, profitiert davon, dass der Fazua-Motor, wenn er nicht unterstützt, keinen spürbaren Widerstand bietet.


Der steife Carbonrahmen macht das Stevens zu einem spritzigen Sportgerät, die 40 Millimeter breiten G-one-Reifen von Schwalbe sorgen für akzeptable Dämpfung. Und mit der speziell für Graveler konzipierten Schaltgruppe GRX findet man auch im Gelände immer den passenden Gang. Der geforderte Kaufpreis von 5000 Euro ist sicher kein Pappenstiel, aber angesichts des Gebotenen durchaus angemessen.

Daten Stevens e-Getaway

Preis: ca. 5.000,-

Rahmenmaterial: Carbon

Laufradgröße: 28 Zoll

Gewicht: 14,7 kg

Zulässiges Gesamtgewicht: k.A.

Motor: Motor-Akku-Einheit im Unterrohr, Fazua Evation 250 W

Akku: Fazua Evation, 252Wh, 36 V

Schaltung: 2x11-Gang-Kettenschaltung, Shimano GRX

Bremse: Scheibenbremsen, Shimano GRX